Positionspapier zum Thema „Bettelnde Kinder“ der AG Streetwork Dresden

In Dresden schlagen seit mehreren Monaten vermehr bettelnde Kinder in der Neustadt und der Innenstadt auf. Seitens der Presse fand das eine große Resonanz und löste in Dresden ein breite öffentliche Debatte aus. Die Kolleginnen und Kollegen der AG Streetwork Dresden haben dazu in einem Positionspapier Stellung bezogen.

‚Bettelnde Kinder‘ – Positionspapier der AG Streetwork Dresden – Download PDF

Neue Gesetzgebung zur Ausgestaltung des Strafverfahrens 2017

Liebe Kolleg*innen,
am 23.08.2017 wurde im Bundesanzeiger das Gesetz zur effektiveren und praxistauglicheren Ausgestaltung des Strafverfahrens veröffentlicht, welches damit in Kraft getreten ist. Inhalt des Gesetzes ist unter anderem eine weitreichende Änderung der Strafprozessordnung. Dies betrifft zum Beispiel den möglichen Einsatz von „Staatstrojanern“ zur Onlineuntersuchung ohne Wissen der Betroffenen (§100b) bei einer ganzen Reihe von möglichen Vergehen, dies betrifft unter anderem auch das Asylgesetz, Aufenthaltsgesetz und Betäubungsmittelgesetz. Eine weitere gravierende Änderung unter vielen ist die nun in Kraft getretene Erscheinungspflicht von Zeugen vor Ermittlungspersonen der Staatsanwaltschaft – und damit auch vor der Polizei (§163). Die daraus folgenden Auswirkungen sollten wir aufmerksam verfolgen und in die Beratungspraxis einfließen lassen. Außerdem bleibt abzuwarten, inwieweit wir Sozialarbeiter*innen vermehrt zu Zeugenaussagen geladen werden.

Die Veröffentlichung findet sich hier (Seite 2ff.): 
https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl#__bgbl__%2F%2F*%5B%40attr_id%3D%27bgbl117058.pdf%27%5D__1503656046934

Eine Zusammenfassung der Änderungen findet sich bei Legal Tribune Online:
https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/stpo-reform-quellen-tkue-staatstrojaner-verfassungswidrigkeit/

Landluft – Expertise aus dem ländlichen Raum

Zu den aktuellen Problemlagen der Jugendarbeit im ländlichen Raum gehören die Nachwirkungen der Kreisgebietsreformen, die Infrastrukturdebatte und der demografische Wandel. Dies stellt die Kinder- und Jugendarbeit im ländlichen Raum vor die Herausforderung, ein professionelles, flächendeckendes Angebot für Kinder und Jugendliche bereithalten zu müssen und sich dabei den stets ändernden Anforderungen flexibel anzupassen.

Weiterhin gibt es viele Erfahrungen zu Defiziten in der Jugendhilfeplanung und von langjährig angespannten Haushaltslagen in den Kommunen. Die Bedingungen unterscheiden sich damit gravierend von denen in urbaneren Räumen. Zu diesem Fachtag wollen wir unsere Aufmerksamkeit auf diese Situation richten, Lösungsmöglichkeiten suchen, best practices aufzeigen und neue gemeinsame Wege betreten.

Aktualisierung der Standards auf Bundesebene

Hallo Kolleginnen und Kollegen,

auf diesem Wege möchten wir gemeinsam an der Aktualisierung der Fachstandards der BAG arbeiten.

Plan ist es dieses Dokument bis zum OBST Streetworktreffen am 15.05.2017 online zu kommentieren. Zum Treffen selbst wird sich ein Workshop diesen Kommentaren annehmen und ggf. einarbeiten bzw. verschiedene Versionen erneut online zur Abstimmung bereitstellen. Diese zweite online Kommentierrunde wird zum BAG Streetworktreffen am 04.09.2017 beendet sein. Auf dieser Tagung wird dann beraten, wie wir zu einem abstimmungsfähigen Ergebnis für die Wintertagung 2018 kommen.

Um an der Online-Kommentierung teilzunehmen folgt bitte diesem Link:

https://docs.google.com/document/d/1HyOjwwJcxoDUG3kInfqrG1nKVI2LGpClUXTStCgjFXo/edit

Dokumentation des Sächsischen Streetworktreffens 2016 „mja…passt!“

Die Dokumentation des Sächsischen Streetworktreffens 2016  „mja…passt!“ auf Gut Frohberg steht als PDF (ca. 5 MB) zum Download hier bereit: mja…passt_Doku

Der „Corax – Fachmagazin für Kinder – und Jugendarbeit in Sachsen“ veröffentlichte in der Ausgabe C 6 auch eine Zusammenfassung: MJA_ Corax_C6_16

Artikel im Leipziger Amtsblatt anlässlich 25 Jahre Streetwork in Leipzig

Ihr Arbeitsort ist die Straße. Hier treffen Streetworker Menschen mit Alkohol- und anderen Drogenproblemen, die wohnungslos oder von Wohnungslosigkeit bedroht sind. Das kann am Hauptbahnhof sein, vor der Kaufhalle, in der Grünanlage oder einfach an der nächsten Straßenecke. Dorothee Zickermann und Eike Bösing sind zwei von ihnen, bilden mit Markus Hörold das Team „Wohnen“ im Projekt Safe beim Suchtzentrum Leipzig. Das Amtsblatt war mit ihnen unterwegs.

Hier den Artikel komplett lesen: abl_s03-1-1