2 neue VIR-Trainer*innen in Sachsen

Neues KnowHow und damit ein neues Angebotsformat – VIR Training

Antje Schneider (AfJFB Leipzig, SG Straßensozialarbeit) und Sascha Rusch (LAK MJA Sachsen) sind seit dem 22.6.2018 VIR-Trainer*in.

VIR steht für Veränderungsimpulse setzen bei rechtsorientierten Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Nähre Informationen zum Konzept, zu weiteren Trainern etc. unter vir.nrw.de.

In Anlehnung an das MOVE-Konzept (motivierende Kurzintervention bei konsumierenden jungen Menschen) können nach dem Training in Alltagssituationen Impulse gesetzt werden, die zur Veränderung motivieren und den Prozess der Veränderung unterstützen. Ein VIR-Training beinhaltet 10 Bausteine. Die zwei großen Komplexe sind die motivierende Gesprächsführung im Transtheoretischen Modell und ein Wissensblock zu Rassismus, Vorurteilen, rechten Strukturen und Erlebniswelten usw.

Nachfragen und Angebote bitte an trara@mja-sachen.de

Schulsozialarbeiter*in in Geising (LK Sächsische Schweiz – Osterzgebirge) gesucht

Für die Projekte: „Schulsozialarbeit an der Oberschule Kreischa“ und „Schulsozialarbeit an der
Oberschule Geising“ suchen wir zum 01.08.2018 (40h/Woche) jeweils eine*n Sozialarbeiter*in. Die
Stelle ist an die finanzielle Projektförderung gebunden und daher (vorerst) bis zum 31.07.2019
befristet. Eine Verlängerung ist angestrebt.

Die gesamte Stellenausschreibung ist hier zu finden: 2018_Schulsozialarbeit_Pro_Jugend_OS_Geising

Offener Brief des Forum Jugendarbeit Sachsen

Die im Forum Jugendarbeit zusammen geschlossenen und durch das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz geförderten Träger der überörtlichen Jugendarbeit informieren in dem offenen Brief über einen aktuellen Sachstand, der die Arbeit als Bildungsträger für Kinder, Jugendliche und Fachkräfte in Sachsen massiv behindert und der aus unserer Trägersicht nicht mehr hinnehmbar ist. Dieser Sachstand betrifft die Arbeitsbedingungen der überörtlichen Kinder- und Jugendhilfe und verweist auf ihre Bedeutung im Freistaat Sachsen.

Das Forum Jugendarbeit weist in dem Brief auf die Dringlichkeit hin, zeitnah für das laufende Jahr eine Lösung zu finden und die erforderlichen Finanzmittel zur Umsetzung der geplanten Bildungsmaßnahmen in vollem Umfang im Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz bereitzustellen.

Den vollständigen Brief finden Sie hier.

Ergebnisse der Tagung „Wenn nicht jetzt, wann dann…?” – zu aktuellen Herausforderungen in der Kinder- und Jugendpolitik in Sachsen

Am 06. November 2017 fand in der Evangelischen Akademie Meißen die Tagung
„Wenn nicht jetzt, wann dann…?
Schlussfolgerungen für die sächsische Kinder- und Jugendpolitik: Bedarf es jetzt einer Reaktion auf Wahlergebnisse oder Mut zu einer konkreten Strategie?“ statt.

Die Ergebnisse liegen jetzt vor und die nächsten Schritte geplant:

„Kinder und Jugendliche spüren, ob jemand stabil für sie da ist.“

Selbstverständlich Selbstverwaltet

Das Kulturbüro Sachsen e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, Strukturen und Werte gelebter Demokratie zu etablieren und zu stärken. Selbstverwaltete Räume für junge Menschen bieten hier ein enorm hohes Potenzial.

Je nach Kontext und Situation vor Ort spielen erwachsene Sozialarbeiter*innen in solchen Räumlichkeiten entweder keine oder eine begleitende Rolle. Wo die Reise hingeht, bestimmen die jungen Betreiber*innen selbst. Jugendlichen wird so nicht nur die Möglichkeit geboten, konkret über eigene Belange zu bestimmen. Sie lernen auch die schönen wie anstrengenden Seiten des demokratischen Miteinanders kennen.

Wenn Jugendliche bekanntgeben, dass sie einen selbstverwalteten Jugendclub gründen wollen, stehen vielen Erwachsenen die Haare zu Berge und sie fragen, wie fähig und zuverlässig die
jungen Menschen sind. Dann wird angenommen, dass es zu Konflikten um
Lautstärke und Sauberkeit oder mit Anwohner*innen und Ordnungsbehörden
kommen wird. Und oft wird ihnen unterstellt, nur einen Platz zum Rumhängen
zu suchen. Häufig führen diese Befürchtungen dazu, dass das Engagement der Jugendlichen nicht ernst genommen, nicht unterstützt oder gar aktiv behindert wird. Derweil engagieren sich schon heute viele Jugendliche in Räumen, in denen sie selbst das Sagen haben. Um die Bedenken Erwachsener zu minimieren, haben wir uns entschieden, eine Broschüre zum Thema zu erstellen – mit Beispielen gelingender Selbstverwaltung. Die Broschüre möchte einen Überblick geben, eventuell vorhandene Berührungsängste abbauen und einige administrative Aspekte vorstellen. Als Kooperationspartner*innen haben wir mit dem Landesarbeitskreis Mobile Jugendarbeit Sachsen e.V., der Sächsischen Landjugend e.V., dem Verband saarländischer Jugendzentren in Selbstverwaltung e.V. (kurz juz-united) und anderen Einrichtungen Expert*innen gewinnen können, die von eigenen Erfahrungen berichten.

Die Broschüre findet ihr hier: Broschüre Selbstverständlich Selbstverwaltet

Artikel zur Situation der Jugendhilfe und ihrer Adressaten in Sachsen – Sächsische Zeitung vom 3.11.2017

Wencke Trumpold (Geschäftsführerin Kinder- und Jugendring Sachsen e.V.) und Christian Kurzke (Studienleiter an der Evangelischen Akademie Meißen) in der Sächsischen Zeitung vom 3.11.2017 zur Situation von Kindern und Jugendlichen und der Jugendhilfe in Sachsen. Ein klares und deutliches Plädoyer für überfällige Veränderungen!

Wir müssen reden – auch über Jugendpolitik in Sachsen

 

 

Positionspapier „Mobile Jugendarbeit (MJA) im ländlichen Raum“

Der Landesarbeitskreis Mobile Jugendarbeit Sachsen e.V. hat in Kooperation mit sächsischen Fachkräften der Jugendhilfe das Positionspapier „Mobile Jugendarbeit (MJA) im ländlichen Raum“ erarbeitet. Das Positionspapier benennt ergänzend zu den fachlichen Standards des LAK und der Orientierungshilfe des Freistaates Feststellungen und Forderungen, die sich aus den fachlich reflektierten Erfahrungen der Mobilen Jugendarbeiter_innen in Sachsens ländlichen Regionen ergeben.

Mit diesem Positionspapier werden folgende Zielstellungen verfolgt:

  1. Beschreibung von Grundlagen und Rahmenbedingungen, welche Mobile Jugendarbeit im ländlichen Raum vorfindet
  2. Formulierung von Aufgaben und inhaltlichen Schwerpunkten, die sich daraus für die Mobile Jugendarbeit ergeben
  3. Aufstellen konkreter Forderungen an politische Entscheidungsträger_innen und Fachbehörden

Bei Entscheidungsträger_innen und Behörden soll das Verständnis dafür vertieft werden, welche Ressourcen aktiviert werden sollten und wie sie zu einer gelingenden Mobilen Jugendarbeit beitragen können.

Download Positionspapier „Mobile Jugendarbeit (MJA) im ländlichen Raum“ (PDF, 58kB)