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Werkstatt „Hybride Streetwork“

Hybride Streetwork/ Hybride Mobile Jugendarbeit

• Mobile Jugendarbeit zwischen real life und virtual life
• Mobile Jugendarbeit zwischen der Lebenswelt einer „unsichtbaren Jugend“ und der Systemwelt
• Mobile Jugendarbeit in Netzwerken von Institutionen und sozialen Netzwerken von Jugendlichen

Die Kontaktaufnahme im öffentlichen Raum gelingt nur noch bedingt. Langfristige und verlässliche Vertrauens- und Beziehungsarbeit wird immer mehr abgelöst von kurzfristiger Minimalintervention. Gruppenarbeit verschwindet fast gänzlich aus dem Arbeitsalltag. Dafür nimmt die intensive Begleitung exkludierter junger Menschen stetig zu. Die politische Lobbyarbeit mutiert zur Interessenvertretung von Einzelhilfen.
Im Rahmen des Fachtages möchten wir einen möglichst breit angelegten fachlichen Diskurs zum aktuellen IST-Stand der Arbeit und Entwicklungsmöglichkeiten des Arbeitsfeldes führen.
Mehr Anregungen gesucht? http://download.kuebelonline.de/hybride_streetwork.pdf

Anmeldung: Anmeldung Werkstatt Hybride Streetwork

Programm: programm_werkstatt_hybride_streetwork

P.S.: eine Mittagsversorgung ist nicht im Teilnahmebeitrag enthalten, kann aber z.B. für 5 € in der Mensa vor Ort erworben werden..

LAK MJA Sachsen Streetwork-Treffen 2016

Sächsisches Streetworktreffen 2016

“mja… passt!”

Mobile Jugendarbeit/Streetwork bietet ein flexibles und dynamisches Konzept, um passende Angebote für eine schnell und intensiv agierende Jugend zu entwickeln. Das Streetworktreffen setzt an ausgewählten Herausforderungen und Spannungsfeldern an und will dazu beitragen, dass MJA auch über 2016 hinaus passt.

verbindliche Anmeldung zum Streetworktreffen des LAK MJA Sachsen vom 14. bis 16. September 2016

LAK MJA Sachsen Streetwork-Treffen 2016Download: Programm Sächsisches Streetworktreffen 2016 (Stand: Juni 2016, PDF, 932kB)

„Personenkontrolle – Ihren Ausweis bitte!“ Mobile Jugendarbeit und Streetwork und die Organe der Executive im öffentlichen Raum

Das Thema Sicherheit spielt in der aktuellen gesellschaftlichen Wahrnehmung eine große Rolle. Politik und Verwaltung versuchen mit verschiedenen Mitteln, ein erhöhtes Bedürfnis nach Sicherheit im öffentlichen Raum zu befriedigen. Während die Kriminal­statistik 2017 einen Rückgang von Straftaten belegt, nimmt die Zahl der Platzverweise, Kontrollbereiche, anlassloser Kontrollen und auch Videoüberwachung zu.

Der Fachtag stellt die Auswirkungen auf junge Menschen dar, die sich im Sozialraum mehr oder weniger frei bewegen. In Workshops sollen Ansätze für die Gemeinwesenarbeit und die tägliche Praxis in der Mobilen Jugendarbeit und Streetwork entwickelt werden.

Referent*innen:

  • Sophie Perthus (Doktorandin an der Goethe Universität Frankfurt a.M.)
    „Die Polizei im öffentlichen Raum in Sachsen – Polizeistrukturen und Befugnisse“
  • Peter Bescherer (Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt: Populismus und Demokratie in der Stadt (PODESTA) an der Friedrich Schiller Universität Jena)
    „Veränderungen des öffentlichen Raumes hinsichtlich des realen oder gefühlten Sicherheitsaspektes“ – Arbeitstitel!

Info und Anmeldung hier!