Lebensort Straße – Ordnungspolitik vs. wirkungsvolle Sozialarbeit


Termin Details


Wem gehört der öffentliche Raum? Und wer definiert die dafür
geltenden Gesetze für das Zusammenleben auch mit Blick
auf die Lebenslage junger Menschen? Für junge Menschen ist
die „Straße“ der öffentliche Raum, der für sie als Erfahrungs-,
Lern-, aber auch Risiko- und als Lebensort dient. Dies kann
vom Gemeinwesen auch als Herausforderung wahrgenommen
werden. Aktuell lassen sich zunehmende Überwachungs- und
ordnungspolitische Maßnahmen beobachten (bspw. Alkoholverbote,
Abbau von Bänken), die einhergehen mit intensiven
auch in der Öffentlichkeit geführten Debatten. Die Fachkräfte
der Sozialarbeit versuchen hingegen Methoden zu entwickeln,
„Unerreichbare“, „Entkoppelte“ wieder zu erreichen. Dies
gelingt einerseits mit Empathie und Akzeptanz alternativer
Lebens- und Lösungsgestaltung, andererseits mit Beteiligung
und fachlicher Professionalität. Wie können Sozialarbeit und
Gemeinwesen zusammen wirken, im Interesse der jungen
Menschen? Wie lange ist Sozialarbeit zuständig und ab wann
können die Fachkräfte nicht mehr professionell agieren? Was
bedeuten die verschiedenen Perspektiven für die Gestaltung
des öffentlichen Raumes?
Eingeladen sind Fachkräfte aus Einrichtungen und Projekten
der offenen Kinder- und Jugendhilfe, Mitarbeitende der Polizei,
Ordnungsämter und Sicherheitsdienste, Fachkräfte der
Straßensozialarbeit/Mobilen Jugendarbeit, Mitarbeitende von
Hochschulen, Eltern, Studierende und weitere Interessierte.

Referent*innen:

  • Dr.`ìn Maren Behnert
  • Prof. Dr. Andreas Klose
  • Prof. Dr. Franz Josef Krafeld

Datum: 24.10.2018

Ort: Evangelische Hochschule Dresden

Ausführliche Infos und Anmeldung HIER

Eine Kooperationsveranstaltung mit der TREBERHILFE Dresden e.V., der Friedrich – Ebert – Stiftung und der Evangelische Akademie Meißen