Sächsisches Streetworktreffen “mja lebendig…”


Termin Details


Das sächsische Streetworktreffen gehört zu den festen Termin der Praktiker*innen der Mobilen Jugendarbeit, Streetwork und auch anderen Fachkräften, die aufsuchende Anteile in ihrer täglichen Arbeit abdecken. In diesem Jahr setzen wir uns mit den aktuellen Entwicklungen im Arbeitsfeld auseinander. In der täglichen Praxis schlagen Themen wie Nutzung digitaler Medien, Umgang mit Populismus, Wohnraum für junge Menschen  oder die weitere Entwicklung des Arbeitsfeldes hinsichtlich Struktur, Anforderungen und Rahmenbedingungen auf. Wir betrachten diese Themen während der drei Tage aus dem Arbeitsfeld heraus und wollen im Austausch und in fachlichen Diskussionen Ideen für den täglichen Umgang in der Praxis entwickeln. Das Konzept Aufsuchender (Jugend-)Arbeit passt noch immer und immer wieder zu den aktuellen Gegebenheiten. Die Flexibilität, Dynamik und Mobilität ist in einer Gesellschaft, deren Jugend schnell und intensiv agiert, notwendiger als je zuvor. Gleichsam fordern veränderte Themen und Spannungsfelder Fachkräfte nach wie vor heraus. Jugend ist ein Spiegel der Gesellschaft und ihrer Herausforderungen. Das Streetworktreffen 2018 setzt daran an und will dazu beitragen, dass MJA weiterhin lebendig bleibt.

Vorträge

  • „Gaming – Schlüsselqualifitation für den globalen Arbeitsmarkt 4.0?“ –Scarlett Wiewald – Mobile Jugendarbeit Leipzig e.V.
  • „Demokratielandschaft und kommunale Regionalentwicklung – Neue Aufgabenfelder für Mobile Jugendarbeit und Streetwork“ – Andreas Borchert – Sächsische Landjugend e.V.
  • „Mobile Jugendarbeit ist keine Prävention“ – Sascha Rusch – LAK MJA Sachsen e.V. im Modellprojekt „TraRa“

 Lesung

Am Montag, 26.08.2018 um 19.00 Uhr

„Im Zweifel für den Zweifel“ Nancy Grochol  & Dr. Robert Feustel

Die Sprache der besorgten Bürger, die sich so seltsamer Wörter und Begrifflichkeiten wie “Deutschland-GmbH”, “Ficki-Ficki-Fachkräfte”, “Schuldkult” oder “Merkeldikatur” bedient, ist bizarr, manchmal witzig und oft gefährlich. Rhetorische Zumutungen und dreiste Umdeutungen sind unter der Glocke von Pegida und AfD Mode. Hier entsteht ein Zerrbild, in dem Deutsche umstandslos Opfer sind und die Welt sich gegen „das Volk“ verschworen hat. Die Lesung nimmt die Sprache der Besorgten von den so beliebten Ausrufezeichen bis zu „Volksverdünner“ aufs Korn. Unterstützt von O-Tönen und Bildmaterial werden ihre Abgründe aus- und ihre verqueren Dreher beleuchtet.

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