Woran die Fachstelle 2026 arbeitet: ein Überblick
Mit Beginn des Jahres 2026 richtet die Fachstelle des LAK Mobile Jugendarbeit Sachsen e. V. ihren Blick bewusst auf die aktuellen Herausforderungen Mobiler Jugendarbeit und Streetwork in Sachsen. Im Mittelpunkt stehen dabei eine klare Haltung gegenüber antidemokratischen und rassistischen Entwicklungen, der Schutz und die Stärkung von Fachkräften sowie der Einsatz für gute Rahmenbedingungen und eine bedarfsgerechte Angebotslandschaft.
Mit den neuen Zielen möchten wir transparent machen, welche Schwerpunkte wir in der Beratung, Qualifizierung und Vernetzung setzen – und wie wir Mitglieder, Projektträger und Streetworker*innen darin unterstützen, Adressat*innen auch unter schwierigen Bedingungen professionell zu begleiten. In diesem Beitrag stellen wir die Ziele der Fachstelle für 2026 vor und laden dazu ein, sie gemeinsam mit uns mit Leben zu füllen.
- Streetworker*innen und Projektträger unterstützen und beraten wir bei entsprechenden Positionierungen.
- Wir unterstützen und beraten Streetworker*innen und Projektträger im Falle von Angriffen durch antidemokratische Akteur*innen und stellen unser Netzwerk in geeigneter Form zur Verfügung.
- Streetworker*innen und Projektträgern stehen Austauschformate, Fortbildungen und Handlungsempfehlungen zur Verfügung. Sie sind sensibilisiert und können sich dazu klar und fachlich begründet positionieren.
- Unsere Positionierungen sind öffentlich und zugänglich sichtbar.
- Im Rahmen der Planung neuer Projekte beraten wir, thematisieren notwendige Rahmenbedingungen und problematisieren unzureichend untersetzte Vorhaben.
- Vernetzung der Projektträger, um Austausch zu ermöglichen und hieraus neue Handlungsmöglichkeiten zu eröffnen.
- Projektträger werden dahingehend gestärkt, notwendige Rahmenbedingungen einzufordern und zu beantragen.
- Wir beraten Streetworker*innen zu möglichen Maßnahmen des Eigenschutzes .
- Wir unterstützen und beraten Streetworker*innen und Projektträger im Falle von Angriffen durch antidemokratische Akteur*innen und stellen unser Netzwerk in geeigneter Form zur Verfügung.
- Die Bedrohung von Fachkräften durch rechtsextreme Akteure wird durch uns lokal- und landespolitisch problematisiert.
- Wir begleiten und ermöglichen die Auseinandersetzung mit Arbeitsschutzkonzepten durch Vernetzung und Fortbildung.
- Arbeitsschutz als Arbeitgeber*innenaufgabe wird von uns thematisiert.
- Arbeitshilfen zur Erstellung von Arbeitsschutzkonzepten werden zur Verfügung gestellt.
- Bestehende Zugangshürden werden öffentlich problematisiert.
- Lücken in der Angebotslandschaft werden im Austausch mit Streetworker*innen identifiziert.
- Interdisziplinäre Veranstaltungen werden organisiert, um Akteur*innen des Hilfesystems zu vernetzen.
- Wir bieten von uns aus eine Beratungs- und Austauschmöglichkeit an.
- Die AG Landsitz als Vernetzungsformat von Projekten in ländlichen Räumen führen wir fort.
- Wir entwickeln ein Konzept von gegenseitiger Unterstützung unter den Streetworker*innen.
- Wir nutzen existierende regionale Arbeitskreise und Netzwerke, um vor Ort mit Streetworker*innen in Kontakt zu kommen.
- Die spezifische Situation alleinarbeitender Fachkräfte wird in Fachdiskursen berücksichtigt.

Zielübersicht als PDF-Datei: https://www.mja-sachsen.de/?p=23765
